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  • bsz

„Geld ist die einzige Sache der Welt, deren Qualität sich allein an der Quantität bemisst.“

Geld ist eine wertvolle Ressource. Wenn Geld moralisiert wird, bedeutet dies qualitativ zu argumentieren. Geld ist moralfrei oder unmoralisch und somit amoralisch. Vor dem Geld oder dem Gesetz wird jeder Mensch auf die gleiche Stufe gestellt, alle sind gleich! Die Quantität misst sich beim Geld mit viel und wenig.


Mit dem Geld kommen für alle Menschen die Möglichkeiten des sozialen Aufstieges. Mit dem sozialen Aufstieg werden auch "Gier" und das "haben Wollen" also Bedürfnisse gedeckt und dadurch neue geweckt. Bedürfnisweckung versus Bedürfnisdeckung.

Wenn der Zweck ist, aus dem Geld - Geld zu schöpfen, werden die anderen Ziele der Nachhaltigkeit vernachlässigt (Gesellschaft, Umwelt). Mit diesem Fokus wird sich auch die Mentalität und die Haltung der Menschen hin zum nachhaltigen Leben (Nachhaltigkeit) nicht ändern. Den die Gier steckt im Menschen drin.


«Fakt ist, dass wir heute immer noch einzig auf der Grundlage der Mietpreise (Investitionskosten) und somit des möglichen Lohnes der Menschen - Immobilien und somit Architektur entwickeln!» Boris Szélpal


Zwischen der Miete und dem Lohn regiert die Kausalität in der Schweiz. Kausalität bedeutet, dass Veränderungen in einer Variable - Veränderungen in der anderen Variable hervorrufen. Es besteht eine Ursache-Wirkungs-Beziehung zwischen den Variablen.

Äquivalenzeinkommen in der Schweiz:

10% der Personen/CH unter CHF 26’510/a. = ca. 860’000

10% der Personen/CH über CHF 94’765/a. = ca. 860’000

50% der Personen/CH unter CHF 50’308/a. = ca. 4.3 Mio.

Schweizer Durchschnitt CHF 80’000/a.P.

(Grundgesamtheit ca. 8.6 Mio.P.)


Wie sollen wir den ca. 4.3 Mio. Personen in der Schweiz beibringen, dass die Nachhaltigkeit mit vielleicht ca. 10 bis 20 Prozent auf den Mietpreis aufschlägt (ist eine grobe Annahme). Dabei sind die Einkommensstarken und die Einkommensschwachen Personen ausgenommen. Der mittleren Einkommensgruppe wird die Last tragen müssen. Gibt es alternative Konzepte:

  • Sharing (Grosswohnungen, Clusterwohnungen, Untermiete, Wohngruppen, Genossenschaftsmodelle, Freundeskreise etc.)

  • Aktivierung des unsichtbaren Wohnraums (ungenutzte Zimmer in grossen Wohnungen oder Häuser, oft ehemalige Kinderzimmer bei alleinstehenden älteren Menschen, die den Raum nicht benötigen.

  • Nur noch Mieten statt Kaufen und das in der ganzen Schweiz. Das würde heissen, das nur noch Aktiengesellschaften Renditen erwirtschaften können. Natürliche Personen würden strenger besteuert (max. Nettorendite für Immobilienaktiengesellschaften von max. 3.5%, BGE 4A_554/2019 E. 8.4). Neu (2020 BGE) dürfen die Vermieter für ihre Rendite maximal 2% auf den Referenzzinssatz (2023,1.5%) draufschlagen. 50% der Immobilien sind im Besitz von Privatpersonen. Hier müsste der Staat ein neues Kontrollorgan für diese Immobilienaktiengesellschaften einführen.


Diesen Wohnraum zu nutzen würde möglicherweise helfen, die ökonomischen und ökologischen

Kosten von Neubauten zu vermeiden = Soziale Innovation.









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