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Verzicht und Genügsamkeit!

Wie gestalten wir den Verzicht?


Vorlesungsreihe:

Wie geht harmonischer Verzicht?

Kann man Verzicht klug planen? (Verzichtsplanung)

Die Auswirkungen von suffizientem Lebensstil?

Warum kann man Land besitzen?

Was haben menschliche Bedürfnisse mit Verzicht zu tun?


Auszug aus einer Vorlesung:

Verzichtsplanung als Methode

Mit der Verzichtsplanung können wir den Verzicht frühzeitig nachvollziehbar planen. Die Planung beschreibt die menschliche Fähigkeit oder Tätigkeit zur gedanklichen Vorwegnahme von Handlungsschritten in der Zukunft. Dabei entstehen gemeinsame Ziele und ein Plan.

Es wäre töricht, wenn wir etwas planen, ohne diejenigen zu beteiligen, die später mit den Planungen in ihrem alltäglichen Leben zurechtkommen müssen. Darum müssen wir die integrale Planung mit der Beteiligung der Menschen (Öffentlichkeit) organisieren. In den frühen Phasen der Planung werden die wichtigen Entscheidungen getroffen. Deshalb ist es entscheidend, den Prozess der Verzichtsplanung bereits in der Phase der Bewusstwerdung der Menschen über die Ziele der nachhaltigen architektonischen Entwicklung zu machen. Hier können die sozial-psychologischen Aspekte in der breiten Öffentlichkeit in einem begleiteten Dialog beachtet und verhandelt werden.

Verzichtsplanung ist Verhandlung über Werte und Ziele von Bedürfnissen der Menschen.


Genügsamkeit entsteht durch das kollektive Bewusstsein verzichten zu können.

Genügsamkeit geht einher mit Bescheidenheit und wird wertgeschätzt.



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