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Architekturkommunikation: Archkomm*

Der Plan ist das Medium mit dem wir Architektinnen unser Innenleben zum Ausdruck bringen!

Mit der architektonischen Zeichnung, dem Plan, versuchen wir die Komplexität der Architektur zu reduzieren. Die Vermittlung der Informationen an Laien hat Priorität. In dieser Beziehung zwischen Experten und Laien kommt es trotz gutem Willen, immer wieder zu Missverständnissen, Verständigungsproblemen, Verhörer, Versprecher, Sprachstörungen, plötzliches Verstummen, Wortfindungsschwierigkeiten, Stottern, Stammeln oder zum nicht verstehen eines Witzes.

Leeres und unverständliches Geschwätz oder inhaltsloses Gerede, die keinerlei Bedeutung für unseren Entwurf haben, verunsichern uns Architekten in der Gesprächsführung.


Andy Warhol hat mit seinen Tonaufnahmen Geschichte geschrieben. Er war fasziniert von leerer oder entstellter Sprache, von Geplauder und Gequatsche, von Patzern und Pannen im Gespräch.

"Drella" wie er genannt wurde, eine Wortkreuzung aus Cinderella und Dracula. Cinderella dem Mädchen das in der Küche schuften musste und Dracula der sich von der Lebensessenz anderer ernährt (Bild Marilyn).


Prof. Dr. Elisabeth Bronfen (Interview: Florian Keller): Sie sind seit bald zwanzig Jahren Schweizerin. Was ist für Sie das grösste Rätsel an diesem Land?

Was mich am meisten erstaunt? Die hartnäckige und absolut funktionierende Fähigkeit, zu verdrängen, statt die Dinge offen auszutragen. Diese Kultur des Zurückhaltens, des Nichtredens, des Hinter-dem-Rücken-Redens. Und damit verbunden diese Kultur der Seilschaften und der kleinen, vernetzten Machtgruppen – und wie unmöglich es ist, das aufzubrechen.


Die Sprache ist gemeinschaftlich. Es ist nicht möglich, eine völlig private Sprachen zu haben. (Wittgestein, Philosophische Untersuchungen) Ohne Sprache können wir nicht denken. Sprache ist in ihrem Wesen ein öffentliches Spiel, bei dem es um Aneignung und Übertragung geht.


Vorlesungsreihe Architekturkommumikation - Wie präsentiere ich meinen Entwurf? - an der Berner Fachhochschule BFH von Prof. Dr. Boris Szélpal.




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