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Nachhaltige Arealentwicklung Oberdorf

Oberdorf liegt auf 559 m ü. M. und 3,5 km nordwestlich des Kantonshauptortes Solothurn (Luftlinie). Das ursprüngliche Strassenzeilendorf erstreckt sich an aussichtsreicher Lage beidseits des Wildbachs, am Jurasüdfuss, am Fuss des Weissensteins. Mit 1813 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2021) gehört Oberdorf zu den mittelgrossen Gemeinden des Kantons Solothurn. Die erste bekannte urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1305 unter dem Namen Oberdorf; von 1327 ist die Bezeichnung Oberndorf überliefert. Die Bedeutung «oberes Dorf» bezieht sich auf das ebenfalls am Wildbach, aber weiter unten gelegene Langendorf.


Wird die Architektur betrachtet, so ist das Ziel des nachhaltigen Arealentwicklung „der Schutz der Umwelt, des Klimas, der Ressourcen und aller Lebensgrundlagen, niedrige Gebäudekosten, die Sicherung des Kapitals sowie der Schutz von sozialen und kulturellen Werten. Dazu gehört auch:

  • langfristig und dauerhaft planen, bauen und bewirtschaften (ökologisch/ ökonomisch/sozial),

  • den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden betrachten, Kreisläufe wiederherstellen,

  • preiswerten Wohnraum erhalten/wiederherstellen bei gleichzeitiger Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität,

  • ökologische Lasten (Energie, Wasser, Stoffe und Landschaft) verringern, Energie- und Wasserverbrauch reduzieren,

  • Wohnen und Arbeiten, gemischte Nutzung der Wohngebiete bzw. der Gebäude anstreben, Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen,

  • Wohnungen unterschiedlicher Grösse und flexibler Nutzung,

  • ein günstiges Umfeld für soziale und kulturelle Entwicklung schaffen, soziale und kulturelle Angebote verbessern,

  • Wasser-, Landschafts- und Freiraumkonzeption miteinander verbinden, Eigenverantwortung und Mitgestaltungsrecht der Bewohner anerkennen und nutzen (Partizipation, Integration, Identität stiften).




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